
Ich bin in São Paulo, Brasilien aufgewachsen und war immer beeindruckt von der Heterogenität dieser riesigen Stadt, in der so viele unterschiedliche und paradoxe Einflüsse zu einem dynamischen Amalgam verschmelzen.
Bevor ich 2010 meinen Weg als freischaffende Tänzerin fand, habe ich als Juristin bei Menschenrechteprojekten gearbeitet, hauptsächlich mit Überlebenden von Gewalt und Menschen im Justizvollzugsantalt, und nach meinem Umzug nach Deutschland als Referentin für Bildung für Demokratie und gegen Rassismus.
Sowohl als Solotänzerin als auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Neben Tanztheater Programme, bin ich unterwegs auf verschiedenen Familien- und Firmafeier, Stadtfeste, Festivals, und auf renommierten Shishabars und Restaurants.
Als Kursleiterin biete ich Orientalischen Tanz, Gothic Fusion und Kreativen Tanz sowie Coaching und Workshops in Deutschland und im Ausland.
Mit meiner Partnerin Eva Hauthal bin ich auch Mitglied der Flamnar Feuertanz.
In Zusammenarbeit mit Oblivion Guest (UK) produziere ich kurze Videos, sowie abendfüllende Programme mit live experimenteller Musik.
2024 habe ich das Masterprogramm Learning and Teaching Arts an der Royal Conservatoire of Scotland.
Kurz danach habe ich mit Unterstüzung der Amt für Kultur und Denkmalschutz und in Kooperation mit Medea e.V. das Tanztheatherstück „Wenn unser Körper im Wartezimmer schreit“. Es war ein Stück zum Thema Frauengesundheit, das gemeinsam mit Frauen mit- und ohne Bühnenerfahrung entwickelt wurde. Obwohl nur zwei Aufführungen geplant waren, haben wir extra vier weitere Vorstellungen gehabt.
Zwischen unterhaltsamen Highlights für Veranstaltungen und Stücke mit einem transformativen soziopolitischen Hintergrund, versuche ich den Tanz so zu leben und weiter zu geben, dass er gleichzeitig ein Ausdrucksmittel und Katalysator für Verwandlung ist.
